Das subjektive Belastungsempfinden ist der beste Weg seine Trainingsintensität zu überprüfen. Niemand kann sein Belastungsniveau besser einschätzen, als der eigene Körper. Wir müssen lernen, unserem Körper besser zuzuhören und seine Signale besser zu verstehen.

Subjektives Belastungsempfinden

Subjektives Belastungsempfinden: Es gibt kein Messgerät, welches den körperlichen Zustand oder die Tagesform berücksichtigt. Es ist also sehr schwierig, gegebenen Herzfrequenzen (laut Formel) zu vertrauen, ohne die eigene Verfassung in Betracht zu ziehen (lest auch Optimaler Puls beim Sport und Herzfrequenz berechnen). Je besser unsere eigene Wahrnehmung und Selbsteinschätzung ausgeprägt sind, umso mehr können wir uns am subjektiven Belastungsempfinden orientieren. Mit einem regelmäßigen Ausdauertraining lässt sich unsere Selbsteinschätzung rasch verbessern. Dies hilft uns dabei, eine gute Wahrnehmung für das Belastungsniveau zu entwickeln.

Subjektive Belastungsempfinden – Skala

Ein empfehlenswerter Ansatz ist es, das Belastungsempfinden in verschiedene Stufen einzuteilen. Dabei entsteht eine Skala von Belastungsniveaus, anhand welcher wir die Trainingsintensität bestimmen können. Buskies W. und Boeckh-Behrens W. (Fitness-Gesundheits-Training, 2014) haben eine Skala von 7 verschiedenen Belastungsniveaus ermittelt. Vereinfachend können wir auch mit 5 Stufen arbeiten. Diese wären:

1 Leicht        2 Leicht-bis-mittel        3 Mittel        4 Mittel-bis-schwer        5 Schwer

Leicht stellt eine Belastung spürbar über eurem Belastungsniveau im Alltag dar und schwer entspricht der maximalen Belastung. In Abhängigkeit eurer Trainingsziele könnt ihr über diese Stufen die Intensität steuern.Wenn ihr euch beispielsweise auf einen Wettkampf vorbereitet, würdet ihr eher auf einem höheren Level trainieren. Zur aktiven Erholung wählt ein niedrigeres Level.

Subjektive Belastungsempfinden – Komplexität

Das subjektive Belastungsempfinden ist zu jeder Zeit (nicht nur im Training) verfügbar und vermittelt einen direkten Eindruck über die aktuelle Belastung. Auch Anfänger können danach trainieren. Wie andere Körperempfindungen auch, setzt sich das subjektive Belastungsempfinden aus einer Vielzahl von Faktoren zusammen. Die Informationen kommen beispielsweise aus den Muskeln, der Atmung, der Herzfrequenz, der Körpertemperatur, der Psyche, etc. Dieses Empfinden ist sehr komplex und variiert zwischen verschiedenen Sportarten, was auch unterschiedliche objektive Belastungslevels zur Folge hat.

Experten empfehlen es, das subjektive Belastungsempfinden in Kombination mit dem ermittelten Maximalpuls für die Steuerung und Kontrolle der Trainingsintensität zu verwenden. Weiterhin erfahrt ihr hier, wie man den Puls misst.

 

Subjektives Belastungsempfinden

Das subjektive Belastungsempfinden ist der beste Weg seine Trainingsintensität zu überprüfen. Hier erfahrt ihr, wie es geht!

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