Pressatmung kann sehr gefährlich werden und ist zu vermeiden.

Pressatmung

Pressatmung kommt während dem Training vor allem bei hohen Gewichten (Maximalkraft) oder am Ende eines Satzes bei Ausbelastung vor. Hier ist es zumeist nicht mehr möglich, bei normaler Atmung den Körper stabil zu halten. Pressatmung ist das kraftvolle Ausatmen gegen bewusst geschlossene Atemwege, um Druck im Brustkorb aufzubauen. Diese Atemmethode stabilisiert den Schultergürtel und die Wirbelsäule und erlaubt es uns, bei hohen Lasten saubere Wiederholungen auszuüben.

Pressatmung verursacht einen hohen Druck und verhindert es, dass Blut vom Herzen weg oder zum Herzen hin fließen kann. Dabei kann man ein starkes Erröten des Kopfes und ein Anschwellen der Kopfvenen beobachten. Zudem wird die Durchblutung von Herz und Gehirn eingeschränkt. Dies verschlechtert den Zustand des Herzkreislaufsystems und der Atmung selbst. Die beschriebenen Zustände können zu ernsthaften Schäden führen.

Pressatmung – Folgen

Pressatmung ist vor allem gefährlich für Menschen höheren Alters (über 35 Jahren), mit hohem Blutdruck oder Herzkreislaufproblemen. Dabei kann es die Ursache für eine Hernie, einen Kollaps, Herzrhythmusstörungen, Gehirnblutungen, Angina Pectoris Anfällen, etc. sein. Jüngere Menschen ohne die oben benannten Probleme tolerieren das Pressatmen normalerweise ohne Folgen. Um dem Pressatmen vorzubeugen, sollten wir das Training bei zu hoher Belastung vermeiden. Hier können wir entweder mit leichteren Gewichten trainieren und/oder den jeweiligen Satz bei einem Belastungsempfinden von schwer abbrechen.

 

Pressatmung

Pressatmung ist gefährlich und sollte vermieden werden. Hier erfahrt ihr mehr zur Pressatmung.

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